Am 21. Juni 2026 begann unsere Studienfahrt nach Paris. Gut gelaunt mit Reisetaschen und dem ein oder anderen Kopfkissen im Gepäck, starteten wir gemeinsam mit 62 Schülerinnen und Schülern und sechs Lehrkräften in einem komfortablen, klimatisierten Doppelstockbus in Richtung Frankreich. So eine große Gruppe war bisher noch nie unterwegs! Würde alles gut gehen? Die Vorfreude war jedenfalls groß und während der Nachtfahrt verging die Zeit mit Gesprächen, Musik und etwas Schlaf.
Am späten Vormittag erreichten wir planmäßig Paris. Unser erster Halt führte uns zum Invalidendom, wo wir die beeindruckende Grabstätte Napoleons besichtigten und erste Eindrücke der französischen Geschichte sammeln konnten. Anschließend stand die erste Fahrt mit der Pariser Metro auf dem Programm. Nach einer kurzen Erfrischungs- und Erholungspause im F1-Hotel im Süden der Stadt ging es weiter nach Montmartre. Das berühmte Künstlerviertel mit seinen verwinkelten Gassen und der beeindruckenden Basilika Sacré-Cœur begeisterte alle. Von den Stufen der Kirche bot sich uns ein herrlicher Blick über die Dächer von Paris – ein gelungener Abschluss unseres ersten Tages, auch wenn sich die beginnende Hitze bereits bei dem ein oder anderen bemerkbar machte. Seit 1947, dem Beginn der Temperaturmessungen, begannen wir nämlich die heißeste Woche Frankreichs am eigenen Leib mitzuerleben und uns tapfer dieser Herausforderung zu stellen!
Der Dienstag führte uns zunächst zum prachtvollen Schloss Versailles. Die beeindruckende Schlossanlage und die weitläufigen Gärten vermittelten einen eindrucksvollen Einblick in die französische Geschichte. Am Nachmittag besuchten wir das moderne Geschäftsviertel La Défense, dessen Hochhäuser einen spannenden Kontrast zur historischen Altstadt bilden. Im Anschluss fuhren wir per Metro auf die weltberühmten Champs Elysées und bestaunten den Arc de Triomphe, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Den Tag ließen wir schließlich bei einer stimmungsvollen Bootsfahrt auf der Seine ausklingen. Während wir an den berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie Notre Dame, der französischen Nationalversammlung oder dem Louvre vorbeiglitten, zeigte sich Paris von seiner besonders romantischen Seite.
Der Mittwoch stellte uns aufgrund der außergewöhnlich hohen Temperaturen vor besondere Herausforderungen. Deshalb wurde das Tagesprogramm kurzfristig angepasst. Am Vormittag fuhren wir zunächst auf den Eiffelturm und genossen den spektakulären Ausblick über die Millionenmetropole. Ein kleiner Wermutstropfen war allerdings, dass der Louvre an diesem Tag geschlossen war. Die große Hitze machte eine Siesta im Hotel zur willkommenen Erholung. Am Nachmittag unternahmen wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus, verbrachten die anschließende Zeit im studentisch geprägten Quartier Latin und spazierten anschließend zum Louvre, um das größte Museum der Welt mit seiner berühmten Glaspyramide doch zumindest von außen zu sehen. Den Abend beschlossen wir am Trocadéro, von wo aus sich ein besonders schöner Blick auf den Eiffelturm bot – ein perfekter Ort für Erinnerungsfotos und Gänsehautfeelings.
Am letzten Tag wartete mit dem Besuch des Disneyland Paris noch ein ganz besonderes Highlight auf uns. Ob rasante Achterbahnen, fantasievolle Attraktionen oder Shopping – für jeden war etwas dabei. Mit vielen schönen Erinnerungen, unzähligen Fotos und zahlreichen Erlebnissen im Gepäck traten wir am Abend die Heimreise an. Nach einer weiteren Nachtfahrt erreichten wir schließlich wieder Dresden.
Die Studienfahrt nach Paris war für alle Beteiligten eine erlebnisreiche Woche voller kultureller Eindrücke, gemeinsamer Erfahrungen und unvergesslicher Momente. Sie wird uns sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. Ein großer Dank gilt Herrn Lindner, der die Studienfahrt organisiert und auch bei größter Hitze einen kühlen Kopf bewahrt hat.