Nach einer langen, aber trotzdem lustigen Busfahrt kamen wir endlich in Großbritannien an. Unser erster Stopp war Dover Castle, von dem man über die ganze Stadt schauen konnte. Danach sind wir nach Canterbury gefahren, eine kleine, gemütliche Stadt mit Harry-Potter-Vibes. Hinweis: Handy voll aufladen und viel Speicherplatz einplanen - man möchte immerzu Fotos machen!
Mit viel Bauchkribbeln und Nervosität haben wir dann abends unsere Gastfamilien kennengelernt, obwohl letzteres unbegründet war, da alle Familien uns sympathisch empfangen haben und sich sehr gut um uns gekümmert haben.
Mit neuer Energie und ausreichend Chips und Sandwichrationen haben wir unseren Tag mit dem Hop-on-Hop-off-Bus gestartet. Während wir unter der Hitze litten, schauten wir uns die Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, Tower Bridge (definitiv sehenswert), London Eye und viele mehr an. Mit dem öffentlichen Bus ging es für uns zum Natural History Museum, bei dem wir unsere Freizeit begannen. In einem süßen Café genossen wir unsere Pause. Danach fuhren wir mit dem angenehmen klimatisierten Bus zum British Museum mit seiner beeindruckenden Bibliothek weiter. Definitiv sehenswert!
Am Mittwoch fuhren wir, nachdem wir uns die Kronjuwelen im Tower of London angeschaut hatten, zum Borough Market. Dort gab es viele Leckereien. Natürlich durften dabei die weltberühmten Schokoerdbeeren nicht fehlen. Nach einer Geschmacksexplosion ging es für uns in die klimatisierte Tate Modern, in der wir uns moderne Kunst von verschiedenen Kulturen angeschaut haben – unsere Kunstlehrerin wäre stolz auf uns. Auf dem Weg zum London Eye gab es viele Stände, bei welchen man Souvenirs, Snacks und Schmuck kaufen konnte. Aufgrund von Überbuchung konnten wir leider nicht mit dem London Eye fahren. Jedoch gab es nach dem Warten für jeden einen kostenlosen Eistee.
Den letzten Tag durften wir selbst gestalten und haben unsere Freizeit am Big Ben, in Chinatown und mit viel leckerem Essen genossen. Das Theaterstück Totoro, am Nachmittag, war sehr kreativ und süß gestaltet und ein toller Abschluss unserer Londonfahrt. Mit der U-Bahn fuhren wir zurück zu unserem Bus, mit dem es anschließend zurück zur Fähre ging, auf welcher wir mit der ganzen Fähre das WM-Fußballspiel (Deutschland gegen Ecuador) angeschaut haben.
So sind wir dann mit 1000 Fotos mehr und tollen neuen Erinnerungen in Dresden eingerollt. Das Highlight: Wir sind das erste Mal eher als die Pariser in Dresden angekommen.
(Elisa Maletz, 9/3)