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„Und nächstes Jahr in Jerusalem“

Mit diesem Satz endet der Seder-Abend des jüdischen Pessach-Festes. Für zwei Schüler unserer Schule wird er Wirklichkeit.

Luise Hegenbart und Jonas Reimann sind die beiden Glücklichen, die von unserer Schule für einen Schüleraustausch der Stadt Dresden mit Israel ausgewählt wurden. Beide besuchen die 11. Klasse und werden im März 2019 mit zwanzig anderen Dresdnern Schülern nach Israel fliegen.

Wie kommt es dazu? Vor zwei Jahren lud der Oberbürgermeister Dirk Hilbert unsere Schule zu diesem Austausch ein. Da seit 2011 die katholischen Religionsschüler der 10. Klassen den Weg der Erinnerung an den Pogrom vom 9. November 1938 mitgestalten, ging Herr Hilbert wohl davon aus, dass sich an unserer Schule nicht nur Interessenten für jüdische Geschichte, sondern auch für deren Gegenwart finden lassen. Was für eine Gelegenheit!
Bevor die beiden in einigen Monaten auf Reisen gehen, heißt es zunächst einmal selber GastgeberIn zu sein. Ende September werden zwanzig israelische SchülerInnen aus Tel Mond, gelegen  im Nordwesten Israels, in Dresden erwartet. Ein buntes Programm wartet auf sie: Führungen durch die Kulturstadt Dresden und Ausflüge in die reizvolle Umgebung, historische Stadtrundgänge zur Verfolgung der jüdischen Bürger Dresdens in der NS-Zeit und zur Friedlichen Revolution in der DDR 1989, Begegnungen mit ehemaligen Dresdnern, die während der NS-Zeit die Shoah überlebten bzw. aus der Stadt flohen, und natürlich Begegnungen mit uns Dresdnern heute.

Seit einem Jahr bereiten sich die SchülerInnen auf diesen Besuch vor. Nach so viel Engagement seitens der Schüler, Lehrer und der Stadt Dresden hoffen wir nun auf schöne und intensive Begegnungen und ein gutes Gelingen.

(Andrea Wenzel)