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Die Jahrgangsstufe 11 in Prag – Auf den Spuren Franz Kafkas

Mit dem Kopfkissen unter dem Arm und einer Menge guten Laune im Gepäck ging es für die Schlafmützen der 11ten Klasse am 02.05. um 8 Uhr in zwei Bussen Richtung Prag. Sie wird umgangssprachlich die „Goldene Stadt“ genannt und ist Heimatstadt des berühmten Schriftstellers Franz Kafka.

Nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt erreichten wir den Hauptbahnhof. Von dort aus gingen wir unserem Programm nach, das sich dem Leben und Wirken Franz Kafkas in Prag widmete. Die ersten Eindrücke von Prag sammelten wir rund um den Hauptbahnhof auf dem Weg zum Altstädter Ring. Der erste Eindruck war ein wenig verhalten, was sich aber schnell ändern sollte. Der Deutsch-Leistungskurs von Frau Reitz hatte das Vergnügen, sich bei dem sonnigen Wetter die Stadt zusammen mit den Prager Schülern anzusehen, die schon aufgeregt auf uns warteten. In individuell gemischten Gruppen ging es dann auf Erkundungstour entlang der Moldau. Ziele waren dabei das Geburtshaus von Kafka, die Kafka-Statue, das Café Louvre, die Karlsbrücke, das Café Arco und die Staatsoper. Diese besitzt eine starke Ähnlichkeit mit der Semperoper, weil die Fassade fast identisch ist. Zum „Leidwesen“ der Schüler musste man sich während der Erkundungstour gegenseitig Vorträge über die Beziehung von Kafka und Prag halten, was allerdings auch sehr viel Spaß machte, weil die Prager Schüler uns herzlichst aufnahmen und uns mit Offenheit begegneten. Die ersten Eindrücke von Prag waren schnell vergessen, denn entlang der Moldau und abseits des Hauptbahnhofs trifft man auf eine wunderschöne Stadt mit Hunderten von Türmen. Eine Stadt, die wie Dresden viele Barockgebäude besitzt und mit ihren gotischen Kirchen ein traumhaftes Stadtbild vorweist. Zur gleichen Zeit führten die anderen Grund- und Leistungskurse eine Exkursion am Prager Literaturhaus durch. Sie waren auf den Spuren bekannter Prager Schriftsteller und durften ebenfalls verschiedene Stationen in Prag ablaufen und dazu Informationen sammeln. Anschließend ging es zur Stärkung einen Happen essen.

Am Nachmittag besuchten die Schüler von Frau Reitz mit den Prager Schülern das Kafka-Museum, wo uns eine Führung erwartete. Interessierte aus den anderen Kursen hatten ebenfalls die Möglichkeit uns zu begleiten oder die Freizeit zu genießen. Das Kafka-Museum war von der Gestaltung sowie dem Aufbau her äußerst faszinierend. Da wir bereits ein umfangreiches Grundwissen zu Franz Kafka hatten, wussten wir schon vieles, was uns bei dem Rundgang erzählt wurde. Im Anschluss hatten wir noch freie Zeit, um uns eigenständig Prag anzusehen. Dadurch konnten wir noch mehr Impressionen sowie Eindrücke gewinnen. So gingen einige shoppen, andere essen oder verbrachten die restliche Zeit mit den Prager Schülern.

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle wieder an den Bussen und fuhren zurück nach Dresden. Die Rückfahrt verging wie im Fluge. Um 19 Uhr erreichten wir glücklich und zufrieden unser Ziel, das „BeBe“. Es war ein ereignisreicher Tag, an dem wir viele unvergessene Momente und zahlreiche Eindrücke gesammelt haben.

In diesem Sinne geht auch ein Dank an die Lehrer, die diese spannende und zugleich lehrreiche Fahrt organisiert haben.

Lorenzo Bobe